Sicherheit: SiGeKo, SiFa, SiPo und ihre Rolle auf der Baustelle

Autor: Johannes Partz / ✅ Aktualisiert am: 23.06.2026

An Baustellen sind häufig zahlreiche Firmen und Facharbeiter beteiligt. In diesem Kontext für Sicherheit zu sorgen, ist eine komplexe Aufgabe. Um den Herausforderungen gerecht zu werden, kommen daher in der Regel verschiedene Sicherheitsexperten zum Einsatz. Neben dem SiGeKo sind das unter anderem die SiFa und der SiPo. Doch was bedeuten die Abkürzungen? Welche Rollen nehmen die Experten auf der Baustelle ein und welche Aufgaben übernehmen sie im Bauablauf? Wir geben einen Überblick und antworten auf die wichtigsten Fragen.

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SiGeKo, SiFa und SiPo beraten über Maßnahmen zur Arbeitssicherheit auf der Baustelle

Die wichtigsten Informationen auf einen Blick:

  • Rollenverteilung: SiGeKo plant die Sicherheit, SiFa bewertet Gefahren, SiPo überwacht akute Risiken – jeder hat klare Aufgaben.
  • Zusammenarbeit: Die Experten arbeiten Hand in Hand, um Baustellen sicher, rechtssicher und effizient zu betreiben.
  • Externe vs. interne Experten: Externe Fachleute bieten Kosteneffizienz, Flexibilität und Spezialwissen – ideal für Projekte oder Kleinbetriebe.
  • Pflichten: SiGeKo ist bei Baustellen mit mehreren Firmen Pflicht, SiFa ab ca. zehn Mitarbeitern oder bei Gefährdungen, SiPo bei Spezialarbeiten.
  • Praxistipp: Durch die Zusammenarbeit aller Experten werden Unfälle vermieden und Haftungsrisiken minimiert.
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Sicherheitsbereiche: Von der Firmen-Koordination bis zur Spezialaufgabe

Geht es um die Realisierung großer Bauvorhaben, sind in der Regel zahlreiche Firmen beteiligt. Sie arbeiten teilweise Hand in Hand an verschiedenen Projekten und sorgen so für einen reibungslosen Ablauf. Gleiches passiert innerhalb der jeweiligen Teams. Auch hier arbeiten mehrere Fachleute zusammen in einem potenziell gefährlichen Umfeld. Teilweise übernehmen sie dabei Spezialaufgaben, die besondere Vorsicht erfordern. 

Verschiedene Verantwortungsbereiche teilen die Verantwortung

Um die Arbeitssicherheit auf Baustellen sicherstellen zu können, lassen sich verschiedene Verantwortungs- oder Sicherheitsbereiche unterteilen. Dazu gehören: 

  • Übergeordnete Planung und Koordination verschiedener Teams
  • Sicherheit auf der Baustelle bei der Arbeit der eigenen Fachleute 
  • Arbeitssicherheit bei gefährlichen Spezialaufgaben auf Baustellen

Für jeden dieser Bereiche kommen im Bauablauf eigene Sicherheitsexperten zum Einsatz. Sie teilen die Verantwortung für die Arbeitssicherheit untereinander auf und sorgen für einen reibungslosen, unfallfreien Prozess auf der Baustelle.

SiGeKo, SiFa und SiPo: Experten und ihre Aufgaben auf der Baustelle

Zu den genannten Fachleuten für Arbeitssicherheit auf der Baustelle gehören etwa SiGeKo, SiBe, SiFa und SiPo. Die Abkürzungen stehen für unterschiedliche Rollen mit einem klar abgegrenzten Aufgabenbereich. Die folgende Übersicht zeigt, welche das sind: 

Infografik zeigt Überblick von Fachleuten zur Arbeitssicherheit auf der Baustelle und deren Aufgaben

Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator: SiGeKo koordiniert alle Firmen

Bereits bei der Planung von Bauvorhaben spielt die Sicherheit eine wesentliche Rolle. Hier die größten Gefahren zu erkennen und präventive Maßnahmen festzulegen, ist die Aufgabe des SiGeKo. Die Abkürzung steht für den Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator, der somit eine übergeordnete Rolle einnimmt, um die Arbeitssicherheit auf der Baustelle zu gewährleisten. 

KriteriumBeschreibung
AufgabeKoordiniert Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen, erstellt Sicherheits- und Gesundheitsschutzpläne (SiGePläne), organisiert Unterweisungen und überwacht die Einhaltung von Arbeitsschutzvorschriften
RolleNeutrale Schnittstelle zwischen Bauherrn, Architekten, Fachfirmen und Arbeitnehmern, um Gefährdungen zu minimieren und Unfälle zu vermeiden
Rechtliche HintergründeBaustellenverordnung (BaustellV) § 3–5, Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), DGUV Vorschrift 1
Wer muss wann beauftragen?Der Bauherr (bzw. der von ihm beauftragte Bauleiter oder Projektsteuerer) in der Planungsphase, vor den Ausschreibungen
Wann ist ein SiGeKo Pflicht?Bei Baustellen mit mehr als einem Arbeitgeber (z. B. mehrere Fachfirmen) oder bei besonders gefährlichen Arbeiten (z. B. Abriss, Tiefbau, Umgang mit Gefahrstoffen)

Fachkraft für Arbeitssicherheit: SiFa gewährleistet Sicherheit in der eigenen Firma

Treten Fachfirmen ihre Arbeit an, kommt es auch in den eigenen Teams auf eine hohe Baustellensicherheit an. Diese sicherzustellen, ist die Aufgabe einer Fachkraft für Arbeitssicherheit. Die sogenannte SiFa erstellt eine Gefährdungsbeurteilung, entwickelt Präventivmaßnahmen und überwacht deren Einhaltung in der eigenen Firma. Kommt es zu einem Unfall, nimmt die SiFa diesen genau unter die Lupe. Sie untersucht, wie es dazu kam, und legt Maßnahmen fest, die ähnliche Ereignisse in der Zukunft verhindern sollen. 

KriteriumBeschreibung
AufgabeBerät Unternehmen zu Arbeitsschutz bei eigenen Mitarbeitern, erstellt Gefährdungsbeurteilungen, führt Schulungen durch, analysiert Unfälle und entwickelt Präventionsmaßnahmen
RolleExterne oder interne Fachkraft, die den Arbeitgeber in allen Belangen des Arbeitsschutzes unterstützt und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben überwacht
Rechtliche HintergründeArbeitssicherheitsgesetz (ASiG) § 5–6, Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), DGUV Vorschrift 2
Wer muss beauftragen?der Arbeitgeber; auf Baustellen in der Planungsphase vor Baubeginn
Wann ist eine SiFa Pflicht?Wenn es die Anzahl der Mitarbeiter erfordert oder bei besonderen Gefährdungen (z. B. Umgang mit Gefahrstoffen, Maschinen, Baustellen)

Wichtig zu wissen: Beauftragen Sie eine Fachkraft für Sicherheit (SiFa), übernimmt die Berufsgenossenschaft unter Umständen einen Teil der Kosten – etwa bei der Ausbildung oder bei der Ausstattung der Experten. Hier lohnt es sich also, rechtzeitig nachzuhaken.

Sicherheitsbeauftragter: SiBe sorgt für Sicherheit in der eigenen Fachabteilung

Der Sicherheitsbeauftragte ist ein erfahrener Kollege, der über Spezialwissen in Bezug auf die Baustellensicherheit verfügt. Er übernimmt seine Aufgaben in der Regel ehrenamtlich und hat nebenbei eine weitere Rolle als Facharbeiter im Unternehmen. Im Gegensatz zur SiFa ist der SiBe nicht weisungsfähig. Seine Aufgabe ist es, die tägliche Arbeit zu überwachen, Kollegen auf Sicherheitsaspekte hinzuweisen und Verstöße zu melden. In seiner Funktion unterstützt der Sicherheitsbeauftragte die Sicherheitsfachkraft in seiner eigenen Abteilung bzw. in seinem Bereich des Unternehmens. 

KriteriumBeschreibung
AufgabeUnterstützt den Arbeitgeber sowie die Fachkraft für Arbeitssicherheit bei der Umsetzung von Arbeitsschutzmaßnahmen, weist auf Gefährdungen hin, fördert sicheres Verhalten der Mitarbeiter und wirkt bei Unfalluntersuchungen mit
RolleInterne Person (meist ein Mitarbeiter), die als Bindeglied zwischen Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Fachkräften für Arbeitssicherheit (SiFa) fungiert
Rechtliche HintergründeSGB VII § 22, DGUV Vorschrift 1, Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)
Wer muss beauftragen?der Arbeitgeber, sobald Gefährdungen bekannt sind
Wann ist ein SiBe Pflicht?in der Regel ab 20 Mitarbeitern (in Betrieben mit besonderen Gefährdungen auch früher)

Sicherheitsposten: SiPo überwacht Spezialaufgaben auf der Baustelle 

Stehen Spezialaufgaben mit besonders hohem Gefahrenpotenzial an, ist oberste Vorsicht geboten. Um auch hier für Arbeitssicherheit auf der Baustelle sorgen zu können, kommen Sicherheitsposten zum Einsatz. Diese haben in der Regel eine einzige Aufgabe: Sie müssen Spezialaufgaben überwachen und für die Sicherheit der Arbeiter sorgen. Nebentätigkeiten dürfen sie dabei keine übernehmen. Denn diese könnten die SiPos ablenken und das Leben oder die Gesundheit von Facharbeitern gefährden.

KriteriumBeschreibung
AufgabeÜberwacht bestimmte Bereiche (z. B. Baustellen, Veranstaltungen, Gefahrenzonen) und greift bei akuten Gefahren ein, um Unfälle zu verhindern
RolleExterne oder interne Person, die für die unmittelbare Sicherheit in einem abgegrenzten Bereich verantwortlich ist
Rechtliche HintergründeArbeitsschutzgesetz (ArbSchG), Baustellenverordnung (BaustellV), DGUV Vorschriften (je nach Einsatzbereich)
Wer muss beauftragen?der Arbeitgeber oder Veranstalter, wenn eine Spezialaufgabe ansteht
Wann ist ein SiPo Pflicht?Immer dann, wenn akute Gefahren bestehen, die eine dauerhafte Überwachung erfordern (z. B. bei Arbeiten in engen Räumen, mit gefährlichen Stoffen oder an Maschinen)

Aus der Praxis: Zusammenarbeit von SiGeKo, SiFa und SiPo am Beispiel

Um die Sicherheit auf der Baustelle gewährleisten zu können, kommen in der Praxis üblicherweise alle aufgeführten Experten zusammen. Sie arbeiten Hand in Hand und teilen die oben aufgeführten Verantwortungsbereiche untereinander auf. Das folgende Beispiel zeigt, wie das in der Praxis funktioniert. 

Ausgangssituation: Stahlbehälter für Chemikalien auf einer Industriebaustelle

Auf einer Industriebaustelle geht es um die Errichtung eines Chemiewerkes. Während sich einige Fachfirmen um das Bauwerk kümmern, installieren andere die notwendige Technik. Sie schweißen Stahlbehälter für Chemikalien, wobei erhöhte Gefahren bestehen. So kann es zum Ersticken, zu einem Brand oder zu einer Vergiftung mit schädlichem Schweißrauch kommen.

Schritt 1: SiGeKo plant die Arbeiten vor dem Baubeginn bis ins Detail 

Lange bevor die ersten Firmen einen Auftrag bekommen, wirkt der SiGeKo bei der Planung mit. Er erstellt den SiGePlan und legt somit den Grundstein für die Arbeitssicherheit auf der Baustelle. In Bezug auf die anstehenden Spezialarbeiten stellt er unter anderem folgende Forderungen auf: 

  • Nur zertifizierte Schweißer mit Atemschutz.
  • Belüftung und Gaswarngeräte in den Behältern.
  • Arbeitsfreigabe nur mit Freigabeschein.

Bei seiner Arbeit stimmt er sich mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit ab. Die SiFa unterstützt den Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator dabei, die passende Schutzausrüstung auszuwählen und festzulegen.

Schritt 2: Fachkraft für Arbeitssicherheit bewertet potenzielle Gefahren

Hat eine Firma den Auftrag erhalten, beauftragt sie eine SiFa. Infrage kommen dabei interne sowie externe Mitarbeiter. Die Fachkraft für Arbeitssicherheit prüft den individuellen Aufgabenbereich und führt eine Gefährdungsbeurteilung durch. Auf dieser Basis gibt sie vor, welche persönliche Schutzausrüstung (PSA) erforderlich ist. Sie schult die jeweiligen Mitarbeiter und erstellt einen Notfallplan, der in Gefahrensituationen eine schnelle Rettung aus dem Behälter sicherstellen soll. Der SiGeKo nimmt die Maßnahmen in der Regel auf. Er übernimmt sie in den SiGePlan und prüft die Umsetzung.

Schritt 3: Sicherheitsbeauftragter überwacht den Alltag auf der Baustelle

Nimmt die Fachfirma ihre Arbeit auf, überwacht der SiBe die Ausführung. Er gibt wichtige Hinweise an Kollegen und meldet Verstöße an die SiFa. Darüber hinaus organisiert der Sicherheitsbeauftragte regelmäßige Teambesprechungen, um für ein hohes Maß an Arbeitssicherheit auf der Baustelle zu sorgen. Bei seiner Arbeit ist der SiBe dabei stetig in Kontakt mit der SiFa und dem Sicherheitsposten, sofern dieser erforderlich ist. 

Schritt 4: Sicherheitsposten überwacht und sichert akute Gefahren ab

Stehen Spezialaufgaben wie das Schweißen im Behälter an, kommt der SiPo zum Zug. Er prüft den Arbeitsbereich, gibt diesen frei und überwacht die Ausführung mit Argusaugen. Dabei bleibt er ständig in Sicht- und/oder Funkkontakt mit dem Schweißer. Er überprüft Gaskonzentrationen sowie die ausreichende Belüftung und greift bei Notfällen sofort ein. So rettet er etwa Kollegen, wenn diese das Bewusstsein verlieren. Kommt es zu einem Zwischenfall, meldet der SiPo diesen dem SiBe, der daraufhin die SiFa kontaktiert. Die Fachkraft für Arbeitssicherheit prüft den Vorfall und legt Präventivmaßnahmen fest, um das erneute Auftreten zu verhindern.

Das Ergebnis: Durch die Zusammenarbeit aller Experten wird die Baustelle sicher, rechtssicher und effizient betrieben. Der SiGeKo plant die Sicherheit. Die SiFa bewertet Gefahren und schult. Der SiBe überwacht den Alltag. Und der SiPo sichert akute Risiken. Jeder hat seine Rolle – gemeinsam verhindern sie Unfälle.

Interne oder externe Fachkräfte: Wann sich welche Lösung rechnet 

Grundsätzlich können Sie all die hier aufgeführten Rollen mit internen Fachleuten besetzen. In der Praxis ist das jedoch nicht immer von Vorteil. Denn das bindet Arbeitskräfte und ist häufig mit hohen Kosten verbunden. Die Alternative lautet daher: SiGeKo, SiFa und SiPo extern beauftragen. Die Experten arbeiten dann nur im erforderlichen Umfang. Die Kosten sinken und Sie profitieren von einer hohen Flexibilität. 

Externe Facharbeiter lohnen sich vor allem bei kleineren Betrieben

Das Beauftragen externer Sicherheits- und Gesundheitsexperten lohnt sich dabei vor allem für kleinere Firmen. Aber auch große Unternehmen, in denen die nötige Expertise nicht vorhanden ist, können SiGeKo, SiFa und SiPo einfach projektbezogen buchen – möglich ist das auch zusätzlich zu eigenen Mitarbeitern, um Wissenslücken oder Kapazitätsengpässe flexibel auszugleichen.

Vorteile und Nachteile externer Fachleute als SiGeKo, SiFa und SiPo

Das Beauftragen externer Fachleute hat dabei folgende Vorteile: 

  • Kosteneffizienz: Keine Festanstellungskosten (Gehalt, Sozialabgaben, Urlaub, Krankheit).
  • Expertise: Spezialwissen aus verschiedenen Branchen und aktuellen Vorschriften, immer auf dem aktuellen Stand.
  • Flexibilität: Nur bei Bedarf buchbar (z. B. für Projekte oder gefährliche Arbeiten).
  • Haftungsminimierung: Externe Experten tragen Mitverantwortung und reduzieren Haftungsrisiken.
  • Kein Ausfallrisiko: Immer verfügbar, keine Lücken durch Urlaub oder Krankheit.
  • Neutralität: Unvoreingenommene Bewertung und Überwachung ohne betriebsinterne Konflikte.
  • Keine Schulungskosten: Keine Ausbildungs- oder Fortbildungskosten für eigene Mitarbeiter.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu SiGeKo, SiFa und SiPo auf Baustellen

Muss ich auf der Baustelle einen SiGeKo beauftragen?

Ja, sobald mehrere Firmen auf Ihrer Baustelle arbeiten, sind Sie nach der Baustellenverordnung (BaustellV) zur Bestellung eines SiGeKo verpflichtet. Er koordiniert die Sicherheit aller Gewerke und erstellt den SiGePlan.

Wann benötige ich eine SiFa auf der Baustelle?

Eine Fachkraft für Arbeitssicherheit (SiFa) ist ab 10 Mitarbeitern oder bei besonderen Gefährdungen (z. B. Schweißen, Umgang mit Gefahrstoffen) gesetzlich vorgeschrieben. Sie erstellt Gefährdungsbeurteilungen und schult Ihre Mitarbeiter.

Was macht ein SiPo und wann ist er nötig?

Ein Sicherheitsposten (SiPo) überwacht akute Gefahren – z. B. bei Schweißarbeiten in geschlossenen Behältern. Er ist immer dann Pflicht, wenn Lebensgefahr besteht und eine dauerhafte Überwachung erforderlich ist.

Kann ich SiGeKo, SiFa und SiPo auch extern beauftragen?

Ja, externe Experten sind kostengünstiger und flexibler als interne Mitarbeiter. Sie bringen Spezialwissen mit, reduzieren Haftungsrisiken und sind sofort einsatzbereit – ohne Schulungskosten oder Ausfallzeiten.

Wie arbeiten die Experten auf der Baustelle zusammen?

Der SiGeKo plant die Sicherheit, die SiFa bewertet Gefahren und schult, der SiBe überwacht den Alltag und der SiPo sichert akute Risiken. Durch diese Arbeitsteilung werden Unfälle vermieden und die Baustelle bleibt rechtssicher.

Was passiert, wenn ich keine SiFa oder SiGeKo beauftrage?

Ohne SiFa oder SiGeKo riskieren Sie Bußgelder durch die Gewerbeaufsicht und höhere Versicherungsbeiträge. Im Schadensfall kann die Berufsgenossenschaft Leistungskürzungen vornehmen.

Lohnt sich eine externe Fachkraft für kleine Betriebe?

Ja, besonders für Kleinbetriebe ist eine externe Fachkraft sinnvoll. Sie sparen Kosten, erhalten Fachwissen und erfüllen die gesetzlichen Pflichten ohne eigenen Personalaufwand.